1839: Die Daguerreotypie wird als erste praxistaugliche Fotografie der Pariser Akademie der Wissenschaften vorgestellt

Wohl schon seit 1829 hatte der Franzose Louis Daguerre, fußend auf Vorarbeiten von Niépce, fotografische Verfahren entwickelt 1. Die Daguerreotypie war eine Fotografie auf einer spiegelglatt polierten Metallplatte (meist versilbertes Kupfer). Die entstehenden Unikate waren sehr detailreich. Das Entwickeln war wegen der verwendeten Chemikalien (u.a. Quecksilber und Zyankali) äußerst gesundheitsschädigend.

Die ersten Aufnahmen dürften Prominenten und Wohlhabenden vorbehalten gewesen sein. So ließ sich Alfred Krupp um 1849 von einem Fotografen in Düsseldorf 2 und von einem Fotografen in Köln ablichten 3. 1861 gründete Krupp dann eine Photographische Anstalt, siehe [1861: Krupp gründet eine Photographische Anstalt].

Stand: 7.6.2017