1852: In Bottrop beginnt der industrielle Abbau von Formsand im Ruhrgebiet

Schon die Former auf der Antony-Hütte benutzten den Sand, der in einer bis zu 20m dicken Schicht in der Kreidezeit entstanden ist, zum Einformen ihrer Modelle. Dieser Sand enthält als natürliches Bindemittel Ton.

Der Formsandabbau machte auch vor bestehenden Siedlungen nicht halt und endete erst 1986, lange nachdem synthetischer Formsand erzeugt wurde. (Darstellung u.a. mit Hilfe von Dirk Hellmann: Die Formsandgräberei im Ruhrgebiet 1).

Stand: 21.7.2016