1895: Wilhelm Fein entwickelt die erste elektrisch betriebene Handbohrmaschine

Die Firma Fein war 1867 in Stuttgart gegründet worden und stellte physikalische und elektrische Apparate her. 1895 hatten zwei junge Mechaniker hunderte von Löchern in Stahl zu bohren. Sie improvisierten den Urtyp einer elektrischen Handbohrmaschine. Ihr Chef, Wilhelm Fein, erkannte das Potential der Idee und entwickelte sie weiter.

Mit gut sieben Kilogramm Gewicht musste die Maschine mit beiden Händen gehalten werden. Ganz analog zur Brustleier, einem Urahn der Bohrmaschinen, gab es eine Brustplatte, sodass man das Körpergewicht nutzen konnte, um den Bohrer in das Material zu drücken 1.

Mit 110 V Gleichstrom und 50 Watt Leistung erzielte man 1.200 Umdrehungen pro Minute 2.

Stand: 27.7.2016